<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" ><generator uri="https://jekyllrb.com/" version="3.9.0">Jekyll</generator><link href="https://bit-insomnia.de/feed.xml" rel="self" type="application/atom+xml" /><link href="https://bit-insomnia.de/" rel="alternate" type="text/html" /><updated>2021-11-13T22:34:15+01:00</updated><id>https://bit-insomnia.de/feed.xml</id><title type="html">bit-insomnia</title><subtitle>Blog über Technik, Linux &amp; Software-Engineering</subtitle><author><name>Andreas Tetzner</name><email>info@bit-insomnia.de</email></author><entry><title type="html">Vodafone Business: Statische IP mit eigenem Router hinter FritzBox</title><link href="https://bit-insomnia.de/vodafone-business-statische-ip-mit-eigenem-router-hinter-fritzboxl/" rel="alternate" type="text/html" title="Vodafone Business: Statische IP mit eigenem Router hinter FritzBox" /><published>2021-10-27T22:00:00+02:00</published><updated>2021-10-27T22:00:00+02:00</updated><id>https://bit-insomnia.de/vodafone-business-statische-ip-mit-eigenem-router-hinter-fritzboxl</id><content type="html" xml:base="https://bit-insomnia.de/vodafone-business-statische-ip-mit-eigenem-router-hinter-fritzboxl/">&lt;p&gt;Ich bin eigentlich seit Jahren zufriedener Kunde bei Unitymedia. Nachdem diese aber von Vodafone gekauft wurden, musste mein Tarif umgestellt werden. Hört sich nach einer Kleinigkeit an, hat aber mein Setup mit einer statischen IP zerstört.&lt;/p&gt;

&lt;h2 id=&quot;tldr&quot;&gt;tl;dr&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Verwendet man einen zweiten Router hinter der Vodafone FritzBox für eine öffentliche, statische IP kann es zu Problemen bei der Konfiguration kommen.&lt;/p&gt;

&lt;ol&gt;
  &lt;li&gt;Verwende nur LAN1 der FritzBox für LAN. Der WAN Port des eigenen Routers für die &lt;em&gt;öffentliche, statische IP&lt;/em&gt; sollte an LAN2 angeschlossen werden.&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Wenn man seinen externen Router in der Liste der bekannten Netzwerkgeräte nicht mit der öffentlichen, statischen IP findet (sondern bspw. nur mit der privaten LAN-IP), muss man (etwas umständlich) die Liste Löschen und geordnet neu aufbauen. Erst wenn man einen Eintrag für den Router mit der öffentlichen IP hat, kann man einen korrekten Eintrag für einen Exposed Host anlegen.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;

&lt;h2 id=&quot;mein-setup&quot;&gt;Mein Setup&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Ich bin bekennender AVM-Jünger und benutze gern deren Fritz-Produkte. Insofern kommt es mir gelegen, dass man als Vodafone Business Kunde eine FritzBox bekommt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Leider hat mir die FritzBox was Netzwerkkonfiguration angeht doch ein bisschen zu wenig Einstellungsmöglichkeiten (statisches DHCP, statische DNS, Firewall, …), so dass ich für Routing, DHCP, DNS, etc. einen Mikrotik Router benutze. Dieser hing bisher an LAN4 der Vodafone FritzBox.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Damit ich für WLAN nicht noch ein separates Gerät brauche, möchte ich die WLAN Funktion der FritzBox benutzen. Daher ist die FritzBox über den LAN3 Anschluss auch noch mit dem LAN verbunden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zugegebenermaßen vermutlich kein alltägliches Setup, aber für mich funktioniert es gut 🙂&lt;/p&gt;

&lt;h2 id=&quot;vorgeplänkel&quot;&gt;Vorgeplänkel&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Mein Fall ist vielleicht etwas blöd gelaufen, aber ich könnte mir gut vorstellen, dass anderen etwas ähnliches passiert, weshalb ich hier kurz das Problem und die Lösung schildern möchte. Angefangen hat es damit, dass es meinen alten Unitymedia 50MBit Business Tarif nicht mehr geben sollte und ich per Telefonat einem Upgrade auf einen 300MBit Business Tarif zugestimmt habe. Da meine alte FritzBox 6490 diese Geschwindigkeit nicht unterstützt hätte, wurde mir eine neue FritzBox zugeschickt, bei Vodafone meinem Account zugeordnet und entsprechend im Backend von Vodafone konfiguriert. Da sich im Nachhinein herausgestellt hat, dass der Tarif so doch ein paar Nachteile für mich gebracht hätte, bin ich (bevor der Tarif umgestellt wurde) doch noch auf einen 100MBit Tarif gewechselt, was wiederum von meiner alten FritzBox unterstützt wurde. Da Vodafone-seitig darauf gewartet wurde, dass ich die neue FritzBox in Betrieb nehme, wollte ich die benutzen – habe dann aber nach dem Anschluss gemerkt, dass mir nur 1MBit provisioniert wurde. Darüber hinaus war (entgegen der Versprechung am Telefon) keine Einstellungen aus meiner alten FritzBox übernommen worden und ein Backup der alten FritzBox ließ sich auch nicht einspielen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Am nächsten Tag hab ich dann bei Vodafon angerufen und gefragt, welche FritzBox ich denn jetzt nehmen soll – und da ich ein fauler Mensch bin und mir die Neukonfiguration der neuen FritzBox sparen wollte, hab ich auch gleich dazu gesagt, dass ich bevorzugt meine alte FritzBox behalten möchte. Während ich eigentlich mit dem Support (per Festznetz) telefoniert habe, wurde die Konfiguration meiner alten FritzBox geändert, der neue Tarif aktiviert und die FritzBox neu gestartet. Dass dabei die Telefonverbindung mit weg war, war denen im Support wohl nur bedingt klar …&lt;/p&gt;

&lt;h2 id=&quot;die-probleme-begannen&quot;&gt;Die Probleme begannen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Nach dem Neustart der FritzBox hab ich erstmal geschaut, was die denn alles an meiner Konfiguration &lt;del&gt;kaputt gemacht&lt;/del&gt; geändert haben. Und siehe da: Die LAN Ports, an denen die öffentliche IP anliegt, wurden geändert (&lt;em&gt;Internet &amp;gt; Zugangsart &amp;gt; Portkonfiguration&lt;/em&gt;): Bisher hatte ich meinen Router an LAN4 (WAN; statische, öffentliche IP) und LAN3 (LAN) verbunden. Nach dem Neustart waren jedoch LAN2, LAN3 und LAN4 so konfiguriert, dass diese alle für öffentliche IPs zu benutzen gewesen wären. Glücklicherweise ist die Firewall der FritzBox trotzdem für alle LAN-Ports aktiv.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nach dem ersten von vielen Telefonaten sagte man mir dann, dass es wohl Standard wäre, dass nur LAN1 für das lokale Netz sei und LAN2, LAN3 und LAN4 für die öffentlichen IPs. Da ich die öffentliche IP auf LAN2 und LAN3 deaktiviert hatte, hätte es eigentlich keinen Unterschied machen sollen, wie ich das verkabel hatte – aber gut, an sowas soll es ja nicht scheitern und ich hab dann eben LAN1 für LAN und LAN2 für WAN benutzt. Und siehe da, plötzlich kam ich doch tatsächlich über meinen Mikrotik Router wieder mit meiner statischen IP ins Internet.&lt;/p&gt;

&lt;h2 id=&quot;die-probleme-gingen-weiter&quot;&gt;Die Probleme gingen weiter&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Da ich davon ausgegangen bin, dass die Portkonfiguration in der FritzBox oberfläche sich tatsächlich auswirkt bzw. es unerheblich ist, an welchen Ports ich meine öffentliche, statische IP abgreife, hatte ich schon einiges an der Konfiguration der FritzBox verstellt. Unter anderem hatte ich auch den Exposed Host gelöscht – ein grober Fehler, wie sich herausstellen sollte, denn ich konnte jetzt zwar mit meiner öffentlichen, statischen IP surfen, jedoch kam ich vom Internet jetzt nicht mehr zurück in mein LAN. Den Exposed Host wieder richtig einzustellen hat leider auch nicht funktioniert. Von Vodafone bekam ich zwar eine Anleitung, wie ich den Exposed Host einzurichten hätte, aber die in der Anleitung beschriebenen Schritte waren über die UI der FritzBox gar nicht ausführbar: Laut Anleitung sollte man, wenn man unter &lt;em&gt;Heimnetz &amp;gt; Netzwerk&lt;/em&gt; den separaten Router (bei mir Mikrotik Router) nicht mit der öffentlichen, statischen IP sieht, die IP des Geräts in der UI ändern. Das geht aber gar nicht, da das zugehörige Eingabefeld ausgegraut ist. Wenn ich beim Exposed Host das Netzwerkgerät mit der MAC-Adresse des WAN Ports meines Mikrotik Routers (aber mit einer privaten IP) gewählt habe, kam ich trotzdem nicht vom Internet ins LAN zurück.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Konkret äußerte sich das so, dass&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;ein ping auf meine öffentliche IP keine Antwort erzeugte.&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;ein traceroute auf die Gateway-Adresse der FritzBox einen vollständigen Pfad bis zur Box ergab.&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;ein traceroute auf meine öffentliche Adresse als letzten Hop eine Vodafone-IP ergab, welche beim traceroute auf die Gateway-Adresse der letzte Hop vor der FritzBox war.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;die-lösung&quot;&gt;Die Lösung&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Das eigentliche Problem hier ist nicht Vodafone, sondern die FritzBox. Offensichtlich kommt diese mit meiner – zugegebenermaßen vielleicht etwas eigenwilligen – Verkabelung nicht zurecht. In Folge dessen wird mein Mikrotik Router in der UI der FritzBox immer mit seiner privaten LAN-IP angezeigt und man bekommt nie einen Eintrag mit dessen WAN-IP, wie es auch in der Anleitung von Vodafone erwähnt wird.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Um den Exposed Host richtig zu konfigurieren, ist dies aber zumindest kurzfristig notwendig. Um das hin zu bekommen geht man wie folgt vor:&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;WLAN Name der FritzBox (temporär) ändern&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;LAN und WAN des externen Routers (bei mir Mikrotik Router) von der FritzBox trennen&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;FritzBox neu starten&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Mit Laptop mit dem (temporären) WLAN der FritzBox verbinden und die Weboberfläche aufrufen&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Unter &lt;em&gt;Heimnetz &amp;gt; Netzwerk&lt;/em&gt; ganz unten den Button zum Leeren der Liste der bekannten Netzwerkgeräte klicken. Im Zweifelsfall auch alle übrigen Geräte aus der * Liste löschen (für mich kein Problem, da bei mir der Mikrotik Router die Verwaltung der Netzwerkgeräte übernimmt).&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Den WAN Port des externen Routers mit LAN2 der FritzBox verbinden&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Nochmals &lt;em&gt;Heimnetz &amp;gt; Netzwerk&lt;/em&gt; aufrufen (ggf. Seite aktualisieren). Jetzt sollte der externe Router mit seiner öffentlichen, statischen IP in der Liste auftauchen&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Jetzt kann man unter &lt;em&gt;Internet &amp;gt; Freigaben &amp;gt; Portfreigaben &amp;gt; Gerät für Freigabe&lt;/em&gt; hinzufügen den externen Router in der Dropdown-Liste auswählen und er wird mit der korrekten MAC-Adresse und der öffentlichen, statischen IP angezeigt. Noch den Haken bei Exposed Host setzen und mit OK bestätigen – Fertig.&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Danach kann man das Kabel, welches die FritzBox mit dem LAN verbindet, wieder in LAN1 stecken und den WLAN Name zurückändern.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;Übrigens ist es nicht weiter tragisch, wenn später unter &lt;em&gt;Heimnetz &amp;gt; Netzwerk&lt;/em&gt; der externe Router wieder unter seiner lokalen, privaten IP gelistet wird. In meinem Fall ist es sogar so, dass der als Exposed Host gekennzeichnete Eintrag in der Liste wechselnde IPs hat – mal die des Routers, mal die meines Heimservers …&lt;/p&gt;</content><author><name>Andreas Tetzner</name><email>info@bit-insomnia.de</email></author><category term="IT" /><category term="Network" /><summary type="html">Ich bin eigentlich seit Jahren zufriedener Kunde bei Unitymedia. Nachdem diese aber von Vodafone gekauft wurden, musste mein Tarif umgestellt werden. Hört sich nach einer Kleinigkeit an, hat aber mein Setup mit einer statischen IP zerstört.</summary></entry><entry><title type="html">Using DYS Omnibus F4 Flight Controller with Ubuntu Linux</title><link href="https://bit-insomnia.de/using-dys-omnibus-f4-flight-controller-with-ubuntu-linux/" rel="alternate" type="text/html" title="Using DYS Omnibus F4 Flight Controller with Ubuntu Linux" /><published>2018-01-28T21:00:00+01:00</published><updated>2018-01-28T21:00:00+01:00</updated><id>https://bit-insomnia.de/using-dys-omnibus-f4-flight-controller-with-ubuntu-linux</id><content type="html" xml:base="https://bit-insomnia.de/using-dys-omnibus-f4-flight-controller-with-ubuntu-linux/">&lt;p&gt;I recently built up a FPV quadcopter model with a DYS Omnibus F4 FC (see bottom of post for full part list). Since the first time, I had some strange problems connecting to the FC as I could not connect to the flight controller sporadically using Betaflight and I had to reconnect the FC to the computer. To make it worse, I could not connect to the FC at all, after I reinstalled my system (due to another problem). Fortunately I found the caus(es) for my problems.&lt;/p&gt;

&lt;h2 id=&quot;problem-1-the-modemmanager&quot;&gt;Problem 1: The modemmanager&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;My first problem after I reinstalled my system was, that I could not connect to the FC at all. Nevertheless, I knew it was possible since connecting to it with Betaflight worked beforehand. I had a look into the kernel log and saw, that the controller was correctly recognized, and a second later it rebooted in bootloader mode making it impossible to connect normally to it. The syslog contained a hint for the problem:&lt;/p&gt;

&lt;div class=&quot;language-plaintext highlighter-rouge&quot;&gt;&lt;div class=&quot;highlight&quot;&gt;&lt;pre class=&quot;highlight&quot;&gt;&lt;code&gt;Jan 26 14:55:39 andreas-xmg kernel: [   22.500039] usb 3-2: new full-speed USB device number 6 using xhci_hcd
Jan 26 14:55:40 andreas-xmg kernel: [   22.641315] usb 3-2: New USB device found, idVendor=0483, idProduct=5740
Jan 26 14:55:40 andreas-xmg kernel: [   22.641318] usb 3-2: New USB device strings: Mfr=1, Product=2, SerialNumber=3
Jan 26 14:55:40 andreas-xmg kernel: [   22.641320] usb 3-2: Product: OmnibusF4
Jan 26 14:55:40 andreas-xmg kernel: [   22.641322] usb 3-2: Manufacturer: Betaflight
Jan 26 14:55:40 andreas-xmg kernel: [   22.641324] usb 3-2: SerialNumber: 
Jan 26 14:55:40 andreas-xmg mtp-probe: checking bus 3, device 6: &quot;/sys/devices/pci0000:00/0000:00:14.0/usb3/3-2&quot;
Jan 26 14:55:40 andreas-xmg mtp-probe: bus: 3, device: 6 was not an MTP device
Jan 26 14:55:40 andreas-xmg laptop-mode: enabled, not active
Jan 26 14:55:40 andreas-xmg systemd[1]: Started Session c1 of user andreas.
Jan 26 14:55:40 andreas-xmg kernel: [   22.802127] cdc_acm 3-2:1.0: ttyACM0: USB ACM device
Jan 26 14:55:40 andreas-xmg kernel: [   22.802362] usbcore: registered new interface driver cdc_acm
Jan 26 14:55:40 andreas-xmg kernel: [   22.802362] cdc_acm: USB Abstract Control Model driver for USB modems and ISDN adapters
Jan 26 14:55:42 andreas-xmg ModemManager[2487]: &amp;lt;warn&amp;gt;  (ttyACM0) could not open serial device (2)
Jan 26 14:55:42 andreas-xmg ModemManager[2487]: &amp;lt;warn&amp;gt;  [plugin manager] task 2,ttyACM0: error when checking support with plugin 'Nokia': '(tty/ttyACM0) failed to open port: Could not open serial device ttyACM0: No such file or directory'
Jan 26 14:55:42 andreas-xmg ModemManager[2487]: &amp;lt;warn&amp;gt;  (ttyACM0) could not open serial device (2)
Jan 26 14:55:42 andreas-xmg ModemManager[2487]: &amp;lt;warn&amp;gt;  [plugin manager] task 2,ttyACM0: error when checking support with plugin 'Iridium': '(tty/ttyACM0) failed to open port: Could not open serial device ttyACM0: No such file or directory'
Jan 26 14:55:42 andreas-xmg ModemManager[2487]: &amp;lt;warn&amp;gt;  (ttyACM0) could not open serial device (2)
Jan 26 14:55:42 andreas-xmg ModemManager[2487]: &amp;lt;warn&amp;gt;  [plugin manager] task 2,ttyACM0: error when checking support with plugin 'Via CBP7': '(tty/ttyACM0) failed to open port: Could not open serial device ttyACM0: No such file or directory'
Jan 26 14:55:42 andreas-xmg ModemManager[2487]: &amp;lt;warn&amp;gt;  (ttyACM0) could not open serial device (2)
Jan 26 14:55:42 andreas-xmg ModemManager[2487]: &amp;lt;warn&amp;gt;  [plugin manager] task 2,ttyACM0: error when checking support with plugin 'Generic': '(tty/ttyACM0) failed to open port: Could not open serial device ttyACM0: No such file or directory'
Jan 26 14:55:42 andreas-xmg ModemManager[2487]: &amp;lt;info&amp;gt;  Couldn't check support for device at '/sys/devices/pci0000:00/0000:00:14.0/usb3/3-2': not supported by any plugin
Jan 26 14:55:42 andreas-xmg ModemManager[2487]: &amp;lt;info&amp;gt;  (tty/ttyACM0): released by modem /sys/devices/pci0000:00/0000:00:14.0/usb3/3-2
Jan 26 14:55:42 andreas-xmg kernel: [   25.356323] usb 3-2: USB disconnect, device number 6
Jan 26 14:55:42 andreas-xmg kernel: [   25.356387] cdc_acm 3-2:1.0: failed to set dtr/rts
Jan 26 14:55:43 andreas-xmg kernel: [   25.656064] usb 3-2: new full-speed USB device number 7 using xhci_hcd
Jan 26 14:55:43 andreas-xmg mtp-probe: checking bus 3, device 7: &quot;/sys/devices/pci0000:00/0000:00:14.0/usb3/3-2&quot;
Jan 26 14:55:43 andreas-xmg kernel: [   25.800836] usb 3-2: New USB device found, idVendor=0483, idProduct=df11
Jan 26 14:55:43 andreas-xmg kernel: [   25.800838] usb 3-2: New USB device strings: Mfr=1, Product=2, SerialNumber=3
Jan 26 14:55:43 andreas-xmg kernel: [   25.800839] usb 3-2: Product: STM32  BOOTLOADER
Jan 26 14:55:43 andreas-xmg kernel: [   25.800840] usb 3-2: Manufacturer: STMicroelectronics
Jan 26 14:55:43 andreas-xmg kernel: [   25.800841] usb 3-2: SerialNumber:
&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;As you can see, the modemmanger tried to use the FC as a modem and whatever modemmanger sent to the controller, it caused it to reboot in bootloader / DFU mode. Uninstalling modemmanger helped me, so that the FC did not reboot to bootloader and I could generally connect to the FC in Betaflight.&lt;/p&gt;

&lt;h2 id=&quot;problem-2-mtp-probe&quot;&gt;Problem 2: mtp-probe&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Nevertheless I had the problem, that I could sporadically not connect to the FC. To be more precise, in four of five connects of the FC, the connection the FC in Betaflight failed. The solution for this was also in the logs above: As you can see, directly after connecting the FC, mtp-probe tries to find out if the device can be used with MTP – which causes the flight controller to get in some state, that Betaflight can not connect to it.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;This can be solved by telling libmtp to ignore the FC for mtp probing. For this, extend the udev configuration and copy &lt;code class=&quot;language-plaintext highlighter-rouge&quot;&gt;/lib/udev/rules.d/69-libmtp.rules&lt;/code&gt; to &lt;code class=&quot;language-plaintext highlighter-rouge&quot;&gt;/etc/udev/rules.d/69-libmtp.rules&lt;/code&gt;. When you open this file, you will find some lines at the beginning of the file, that will cause libmtp to ignore a device &lt;code class=&quot;language-plaintext highlighter-rouge&quot;&gt;(GOTO=&quot;libmtp_rules_end&quot;)&lt;/code&gt;. You simply need to add such a line for you flight controller with the correct vendor- and device-id. For this, simply execute &lt;code class=&quot;language-plaintext highlighter-rouge&quot;&gt;tail -f /var/log/kern.log&lt;/code&gt;, connect your FC to your computer and wait for the kernel to recognize it. With the information from the log, add a line to &lt;code class=&quot;language-plaintext highlighter-rouge&quot;&gt;/etc/udev/rules.d/69-libmtp.rules&lt;/code&gt; – in my case:&lt;/p&gt;

&lt;div class=&quot;language-plaintext highlighter-rouge&quot;&gt;&lt;div class=&quot;highlight&quot;&gt;&lt;pre class=&quot;highlight&quot;&gt;&lt;code&gt;ATTR{idVendor}==&quot;0483&quot;, ATTR{idProduct}==&quot;5740&quot;, GOTO=&quot;libmtp_rules_end&quot;
&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;

&lt;h2 id=&quot;part-list-of-my-quadcopter-model&quot;&gt;Part list of my quadcopter model&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;DYS Omnibus F4 FC
DYS Aria BLHeli_32bit 35A ESCs (3-6S, DShot 1200)
BrotherHobby Returner R5 2306 2450kv (4-5S)
RunCam Eagle 2
Tramp HV Vtx
Martian_S frame&lt;/p&gt;</content><author><name>Andreas Tetzner</name><email>info@bit-insomnia.de</email></author><category term="Drone" /><category term="Linux" /><summary type="html">I recently built up a FPV quadcopter model with a DYS Omnibus F4 FC (see bottom of post for full part list). Since the first time, I had some strange problems connecting to the FC as I could not connect to the flight controller sporadically using Betaflight and I had to reconnect the FC to the computer. To make it worse, I could not connect to the FC at all, after I reinstalled my system (due to another problem). Fortunately I found the caus(es) for my problems.</summary></entry><entry><title type="html">Merging hard drives without RAID?</title><link href="https://bit-insomnia.de/merging-harddrives-without-raid/" rel="alternate" type="text/html" title="Merging hard drives without RAID?" /><published>2017-12-09T21:00:00+01:00</published><updated>2017-12-09T21:00:00+01:00</updated><id>https://bit-insomnia.de/merging-harddrives-without-raid</id><content type="html" xml:base="https://bit-insomnia.de/merging-harddrives-without-raid/">&lt;p&gt;Some time ago, I noticed that the harddisk of my home server filled up more and more and I needed to add some more space. As this server is made to be as energy-efficient as possible, I don’t use a RAID which I can extend easily. Additionally I don’t like some facts about RAID, e.g. that I can not pull out a single drive and read the data on it on another machine – or that you need to e.g. add four drives to fulfill the requirements for your RAID level. But how can I “merge” multiple drives without a RAID transparently and without much effort?&lt;/p&gt;

&lt;h2 id=&quot;requirements&quot;&gt;Requirements&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;What I was looking for:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Beeing able to add disks very easy. Adding disks of different sizes must be possible.&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;No “RAID overhead”.&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Every disk should be some kind of independent: No distribution of a single file over multiple disks. If I plug in a disk from my array to another computer, I want to be able to read all files on this disk.&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Automatic distribution of writes to the disks. If a disk is full, further writes should go to the other disks.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;So effectively, I want to be able to plug in a new disk, format it with any filesystem I like, and add it to my array. The resulting “merged” view should just let me read/write any file on any disk.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;You might think: “Hey, these are very special requirements? Is this useful?” But in my case, I think it is useful. Before upgrading the server, it had just one drive with about 2TB (Western Digital Red series – IMHO perfect for 24/7 home servers or NASand very reliable). As I already said, I don’t use a RAID for energy efficiency. I am doing regular backups on an external drive, which gives me the necessary security in case of a hardware failure, that I need. At the moment of writing this, the drive has 40674 power-on hours, which are 4.6 years! Therefore, I must expect it to fail in the near futur – but until then, I don’t want to exchange it but instead still use it. Therefore I just want to add some more space to keep the whole server running, by adding a new drive.&lt;/p&gt;

&lt;h2 id=&quot;things-i-tried-&quot;&gt;Things I tried …&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;After some googling, I found some merging file systems like aufs; but unfortunately most of them can’t handle writes in the way that I needed it. Imagine the following scenario: A file is located on a disk, that is nearly full. If you write to this file and append more data, than the disk the file is located on can hold, the write will fail. This is of course not the kind of transparency that I was looking for. I needed a file system, that abstracts such kind of issues from the application that is writing the file, and automatically moves the file to another disk of my array, that can hold the whole big file.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;After some more googling 😉 I stumbled across &lt;a href=&quot;http://svn.uvw.ru/mhddfs/trunk/README&quot;&gt;mhddfs&lt;/a&gt; (I think there is no official website?), which seems to do exactly what I wanted. So I installed it and gave it a try. My setup is currently a 2TB plus a 4TB drive. mhddfs simply merged the contents of the drives; writing to this “merged view” is also possible with a transparent move of files from one drive to another, in case one drive gets full.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Hey, everything is fine and exactly what I wanted 🙂&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;The solution&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;But after some time using it, I noticed that not “everything was fine”. Occasionally and without a real reason, mhddfs crashed which leaves the server in a pretty ugly state: Reading or writing to it was not possible. But more worse: A re-mount was also not possible as even &lt;code class=&quot;language-plaintext highlighter-rouge&quot;&gt;umount -f&lt;/code&gt; didn’t succeed. So the only way was to reboot the server 🙁&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;I searched for an alternative to mhddfs and came across &lt;a href=&quot;https://github.com/trapexit/mergerfs&quot;&gt;mergerfs&lt;/a&gt;. This filesystem seems to have the exact same functionality, that I needed, and has even more in case I want to tweak it some day (mergerfs is very well documented!). Additionally, this filesystem is under current development – in contrast to mhddfs.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Merging from mhddfs to mergerfs was pretty easy in my case: Editing the &lt;code class=&quot;language-plaintext highlighter-rouge&quot;&gt;/etc/fstab&lt;/code&gt;&lt;/p&gt;

&lt;div class=&quot;language-plaintext highlighter-rouge&quot;&gt;&lt;div class=&quot;highlight&quot;&gt;&lt;pre class=&quot;highlight&quot;&gt;&lt;code&gt;# Old:
mhddfs#/mnt/disk1,/mnt/disk2 /mnt/disks fuse defaults,allow_other 0 0
# New:
/mnt/disk1:/mnt/disk2 /mnt/disks fuse.mergerfs defaults,allow_other,dropcacheonclose=true,use_ino,category.create=ff,moveonenospc=true,minfreespace=20G,fsname=mergerfsPool 0 0
&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;Please note, that the mergerfs version 2.21.0-1 from the Ubuntu artful repositories does have a bug. If you try the following example with this version, mergerfs will crash at the point, when a move from one drive to another is required. You have to download a newer version from the &lt;a href=&quot;https://github.com/trapexit/mergerfs/releases&quot;&gt;github download page&lt;/a&gt; and install it (in my case 2.23.1~ubuntu-xenial).&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Example
This is a complete example for the “transparent move feature” of mergerfs:&lt;/p&gt;

&lt;div class=&quot;language-plaintext highlighter-rouge&quot;&gt;&lt;div class=&quot;highlight&quot;&gt;&lt;pre class=&quot;highlight&quot;&gt;&lt;code&gt;# Create some file systems with limited space and merge them with mergerfs
andreas{2007}$&amp;gt; mkdir -p mnt1 mnt2 merged
andreas{2008}$&amp;gt; sudo mount -t tmpfs -o size=10M none mnt1
andreas{2009}$&amp;gt; sudo mount -t tmpfs -o size=100M none mnt2
andreas{2010}$&amp;gt; sudo mergerfs -o defaults,allow_other,minfreespace=1M,moveonenospc=true $PWD/mnt1:$PWD/mnt2 merged/

# Create some files in the filesystem - for simplicity of this example directly in the underlying filesystems
andreas{2011}$&amp;gt; dd if=/dev/zero of=mnt1/output1.dat bs=1M count=5
andreas{2012}$&amp;gt; dd if=/dev/zero of=mnt1/output2.dat bs=1M count=2

# Resulting view
andreas{2013}$&amp;gt; ls -l *
merged:
total 7168
-rw-rw-r-- 1 andreas andreas 5242880 Dec  9 10:06 output1.dat
-rw-rw-r-- 1 andreas andreas 2097152 Dec  9 10:06 output2.dat
mnt1:
total 7168
-rw-rw-r-- 1 andreas andreas 5242880 Dec  9 10:06 output1.dat
-rw-rw-r-- 1 andreas andreas 2097152 Dec  9 10:06 output2.dat
mnt2:
total 0

# Write again to output2.dat but now use mergerfs
andreas{2014}$&amp;gt; dd if=/dev/zero of=merged/output2.dat bs=1M count=5

# As you can see, the file is still in mnt1 but got bigger
andreas{2015}$&amp;gt; ls -l *
merged:
total 10240
-rw-rw-r-- 1 andreas andreas 5242880 Dec  9 10:06 output1.dat
-rw-rw-r-- 1 andreas andreas 5242880 Dec  9 10:07 output2.dat
mnt1:
total 10240
-rw-rw-r-- 1 andreas andreas 5242880 Dec  9 10:06 output1.dat
-rw-rw-r-- 1 andreas andreas 5242880 Dec  9 10:07 output2.dat
mnt2:
total 0

# mnt1 is now completely full
andreas{2016}$&amp;gt; df -h
Filesystem      Size    Used Avail  Use% Mounted on
none            100M       0  100M    0% /home/andreas/test/mnt2
none             10M     10M     0  100% /home/andreas/test/mnt1
1:2             110M     10M  100M   10% /home/andreas/test/merged

# Write again to output2.dat using mergerfs - and write more data than mnt1 can hold
andreas{2017}$&amp;gt; dd if=/dev/zero of=merged/output2.dat bs=1M count=7
7+0 records in
7+0 records out
7340032 bytes (7.3 MB, 7.0 MiB) copied, 0.0146047 s, 503 MB/s

# Result: mergerfs transparently moved outpu2.dat to mnt2. dd didn't notice this move in any way
andreas{2018}$&amp;gt; ls -l *
merged:
total 12288
-rw-rw-r-- 1 andreas andreas 5242880 Dec  9 10:06 output1.dat
-rw-rw-r-- 1 andreas andreas 7340032 Dec  9 10:07 output2.dat
mnt1:
total 5120
-rw-rw-r-- 1 andreas andreas 5242880 Dec  9 10:06 output1.dat
mnt2:
total 7168
-rw-rw-r-- 1 andreas andreas 7340032 Dec  9 10:07 output2.dat
andreas{2019}$&amp;gt; df -h
Filesystem    Size  Used Avail Use% Mounted on
none          100M  7.0M   93M   7% /home/andreas/test/mnt2
none           10M  5.0M  5.0M  50% /home/andreas/test/mnt1
1:2           110M   12M   98M  11% /home/andreas/test/merged
&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;

&lt;h2 id=&quot;further-enhancement&quot;&gt;Further enhancement&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;If you need RAID-functionality (e.g. easy disaster recovery), without some of the drawbacks of RAID 🙂 , you potentially could give SnapRAID a try. I read about it in &lt;a href=&quot;https://zackreed.me/mergerfs-another-good-option-to-pool-your-snapraid-disks/&quot;&gt;other blogs&lt;/a&gt; while searching for mergerfs, but didn’t got into it.&lt;/p&gt;</content><author><name>Andreas Tetzner</name><email>info@bit-insomnia.de</email></author><category term="IT" /><category term="Linux" /><summary type="html">Some time ago, I noticed that the harddisk of my home server filled up more and more and I needed to add some more space. As this server is made to be as energy-efficient as possible, I don’t use a RAID which I can extend easily. Additionally I don’t like some facts about RAID, e.g. that I can not pull out a single drive and read the data on it on another machine – or that you need to e.g. add four drives to fulfill the requirements for your RAID level. But how can I “merge” multiple drives without a RAID transparently and without much effort?</summary></entry><entry><title type="html">Digitaler Urlaub – von der Planung bis zur Archivierung</title><link href="https://bit-insomnia.de/digitaler-urlaubvon-der-planung-bis-zur-archivierung/" rel="alternate" type="text/html" title="Digitaler Urlaub – von der Planung bis zur Archivierung" /><published>2015-06-14T22:00:00+02:00</published><updated>2015-06-14T22:00:00+02:00</updated><id>https://bit-insomnia.de/digitaler-urlaubvon-der-planung-bis-zur-archivierung</id><content type="html" xml:base="https://bit-insomnia.de/digitaler-urlaubvon-der-planung-bis-zur-archivierung/">&lt;p&gt;Vor Kurzem habe ich einen längeren Urlaub in den USA gemacht. Logischerweise fliegt man dort nicht nur hin, um sich an den Strand zu legen, sondern will etwas von Land und Leute sehen. Insbesondere in den USA muss man hierfür aber längere Strecken auf sich nehmen, um alles zu sehen. Ich sage nur: 22 Tage, 5800 gefahrene Kilometer, 12 Hotels und eine nicht zu kleine Menge Sehenswürdigkeiten. Wie man eine solche Reise planen und dann seine Planung auch noch effektiv vor Ort nutzen kann, möchte ich hier vorstellen.&lt;/p&gt;

&lt;h2 id=&quot;allgemeine-planung-mit-google-docs-und-spreadsheets&quot;&gt;Allgemeine Planung mit Google Docs und Spreadsheets&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Zu Beginn der Reiseplanung haben wir erst einmal ein paar allgemeine Informationen gesammelt: Bezüglich den USA haben wir uns beispielsweise darüber informiert, wie die Gepflogenheiten hinsichtlich Trinkgelder sind und wie sich die Straßenverkehrsordnung von der deutschen unterscheidet. Da man ja immer wieder ein paar Infos zu einem solchen Sammelsurium hinzufügen möchte und wir außerdem noch mehrere Personen waren, die dazu beitragen wollten, haben wir alles in &lt;a href=&quot;https://docs.google.com/&quot;&gt;Google Docs&lt;/a&gt; zusammen geschrieben. Im Endeffekt hat man somit ein überall verfügbares Dokument, das auch von mehreren Personen gleichzeitig bearbeitet werden kann. Im Vergleich zu gängigen Textverarbeitungsprogrammen wie OpenOffice hat Google Docs schon ein paar Einschränkungen, die für diesen Zweck aber überhaupt nicht ins Gewicht fallen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die eigentliche Reiseplanung haben wir in einer &lt;a href=&quot;https://docs.google.com/spreadsheets&quot;&gt;Google Spreadsheets Tabelle&lt;/a&gt; gepflegt: Auf mehreren Tabellen konnten wir hier genau zusammenschreiben, wann wir wo sein wollten, welche Fahrtstrecke zu bewältigen ist und wie lange man dafür braucht, in welchem Hotel wir übernachten wollten und noch viele Dinge mehr. Hier bietet Google auch wieder eine (fast) vollständige Tabellenkalkulation, die man für solche Dinge wunderbar gebrauchen kann.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Vorteil von Google Docs und Spreadsheets gegenüber Textdateien, PDFs oder Ähnlichem ist, dass Google bereits passende Apps für Android mitliefert. Mit diesen kann man die Dokumente nicht nur ansehen sondern auch bearbeiten und hat quasi die selben Möglichkeiten, wie auch am PC. Die Apps bieten darüber hinaus auch einen Offline-Modus, so dass man die Dokumente auch im Ausland ohne Datenverbindung betrachten und bearbeiten kann – bei der nächsten Verbindung mit dem Internet werden alle Änderungen wieder mit der Google Cloud synchronisiert. Wer es gerne analog hat, der kann aber natürlich auch ganz normal seine Google Docs Dokumente und Tabellen als PDF herunterladen und danach ausdrucken.&lt;/p&gt;

&lt;h2 id=&quot;sehenswürdigkeiten&quot;&gt;Sehenswürdigkeiten&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Nachdem man die Reiseroute ausgearbeitet hat muss man sich natürlich auch überlegen, was genau man dort alles sehen möchte. Vorschläge für Sehenswürdigkeiten, Parks, etc. findet man natürlich zuhauf im Netz, nur diese dann in einer vollig fremden Umgebung auch zu finden kann manchmal schwierig werden. Da quasi alle Smartphones heutzutag einen GPS Empfänger integriert haben, bietet sich an dieser Stelle an, eine Karte der Sehenswürdigkeiten auf dem Smartphone mit sich zu führen. Für unsere Planung haben wir &lt;a href=&quot;https://www.google.com/mymaps&quot;&gt;Google MyMaps&lt;/a&gt; verwendet: Google bietet einem hier eine anpassbare Karte an, auf der man beliebige Marker setzen kann, um Orte zu markieren. Jedem Ort kann man auch eine kleine Beschreibung hinzufügen, z.B. mit den Öffnungszeiten, Telefonnummern, o.Ä.. Insgesamt kann man so nicht nur einfach die gewünschten Sehenswürdigkeiten, sondern auch Hotels, Tankstellen, Einkaufsmöglichkeiten, etc. markieren.&lt;/p&gt;

&lt;figure class=&quot;half &quot;&gt;
  
    
      &lt;a href=&quot;/assets/images/digitaler-urlaub/Google-MyMaps.jpg&quot; title=&quot;Google MyMaps&quot;&gt;
          &lt;img src=&quot;/assets/images/digitaler-urlaub/Google-MyMaps.jpg&quot; alt=&quot;Google MyMaps&quot; /&gt;
      &lt;/a&gt;
    
  
    
      &lt;a href=&quot;/assets/images/digitaler-urlaub/Offline-Waypoints.png&quot; title=&quot;Offline Waypoints&quot;&gt;
          &lt;img src=&quot;/assets/images/digitaler-urlaub/Offline-Waypoints.png&quot; alt=&quot;Offline Waypoints&quot; /&gt;
      &lt;/a&gt;
    
  
  
&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Um diese angepasste Karte vor Ort betrachten zu können, habe ich die App &lt;a href=&quot;https://play.google.com/store/apps/details?id=com.rjs3software.OfflineWaypoints.Free&quot;&gt;Offline Waypoints&lt;/a&gt; verwendet: Nachdem man seine Planung in Google MyMaps abgeschlossen hat, kann man alle Marker, inklusive der Beschreibungen als KML-Datei aus MyMaps exportieren lassen; hierfür klickt man auf die drei Punkte in der linken Sidebar und wählt In KML exportieren … aus. Diese Datei kann man dann direkt in Offline Waypoints importieren, indem man im Menü der App den Punkt Trip File wählt, dort ggf. ein neues Trip File anlegt und danach mittels Import KML / KMZ / GPX die Datei importiert.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nun hat man die Marker in die App importiert, jedoch braucht man auch noch etwas Offline-Kartenmaterial in der App, damit man sich auch ohne Datenverbindung zurecht findet. Klickt man in der App rechts auf den Globus mit dem grünen Pfeil, dann erscheint ein Menü, in dem man auswählen kann, wie Karten heruntergeladen werden. Die App lädt im Umkreis um die gesetzten Marker Kartenmaterial herunter, wobei man den Detailgrad der Karten in Abhängigkeit von der Entfernung zum nächsten Marker einstellen kann. Dementsprechend hat man in der unmittelbaren Umgebung um einen Marker immer recht genaue Karten, so dass man ohne weiteres zu Fuß oder im Auto navigieren kann; ist man noch etwas weiter entfernt, kann man auf jeden Fall die größeren Straßen in der App sehen, um dorthin zu finden. Zu beachten ist allerdings, dass insbesondere das erste Herunterladen von Kartenmaterial schon recht lange dauern kann; in meinem Fall waren es mehrere Stunden, da die Marker auf einer recht großen Fläche verteilt waren.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Um die Navigation etwas einfacher zu machen, kann man seine eigene Position über den blauen Button links im Fenster auf der Karte anzeigen lassen; hat man dies aktiviert, kann man über den Button darunter festlegen, ob die Karte immer auf die eigene Position zentriert sein soll oder nicht. Darüber hinaus zeigt die Karte um den Mittelpunkt auch immer einen grünen Kreis mit einer Entfernungsangabe an, so dass man leichter Einschätzen kann, wie weit Punkte voneinander entfernt sind.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wer möchte kann auch direkt in der App noch weitere Punkte auf der Karte hinzufügen und nachträglich noch weiteres Kartenmaterial herunterladen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Leider kann die App nur einzelne Punkte anzeigen, jedoch keine Tracks. Dieses Feature habe ich persönlich vermisst, als wir in &lt;a href=&quot;https://en.wikipedia.org/?title=49-Mile_Scenic_Drive&quot;&gt;San Francisco den 24 Mile Scenic Drive&lt;/a&gt; fahren wollten. Diese Rundreise durch San Francisco findet man ohne weiteres auch zum herunterladen als &lt;a href=&quot;http://www.gpsies.com/map.do?fileId=lfkxpriurrixuocn&quot;&gt;GPX Datei&lt;/a&gt;, wodurch man die Navigation auf der Straße deutlich vereinfachen hätte können. Vielleicht wird dieses Feature ja in einer späteren Version nachgerüstet.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Navigation
Insbesondere in den USA, wo die Strecken zwischen den einzelnen Hotels größer sind, bietet sich ein Navigationsgerät bzw. in meinem Fall eine Navigations-App an. Offline Navis findet man im Google Play Store einige, wobei es kostenlose und kostenpflichtige Apps gibt. Ich für meinen Teil habe mich für die kostenlose App &lt;a href=&quot;https://play.google.com/store/apps/details?id=com.navfree.android.OSM.ALL&quot;&gt;Navmii&lt;/a&gt; entschieden. Wie quasi alle kostenlosen Navi-Apps verwendet auch Navmii das Kartenmaterial von OpenStreetmap, wobei man direkt in der App ganze (Bundes)Länder als Paket für die Offline-Nutzung herunterladen kann.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Etwas negativ ist mir zumindest in den USA aufgefallen, dass man über die Suche in der App häufig nicht das genaue Ziel findet. Es sind zwar die meisten bis alle Straßen incl. deren Straßennamen vorhanden, jedoch fehlen gerne die Hausnummern. Bedenkt man jetzt, dass die Straßen in den USA teilweise auch fünf- oder sechsstellige Hausnummern haben, so kann man ganz schön in die Bredouille kommen, wenn man nachts um 22:00Uhr sein Hotel sucht, die App aber die Hausnummer nicht kennt – so geschehen bei unserer Reise 🙁 . Als Ausweg bietet sich hier an, das Hotel in Google MyMaps zu markieren, so dass man den genauen Standort später in Offline Waypoints nachsehen kann; vor Ort muss man dann manuell über die Karte in Navmii das Ziel auszuwählen. Dies ist zwar umständlich, man kommt aber dafür dort hin, wo man möchte.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Neben der Tatsache, dass viele Hausnummern fehlen, finde ich persönlich die Suche nach einer Adresse in Navmii unintuitiv. Die Notation von Adressen unterscheidet sich in den USA von der in Deutschland: Eine Adresse in den USA wird meistens im Format &lt;code class=&quot;language-plaintext highlighter-rouge&quot;&gt;&amp;lt;Hausnummer&amp;gt; &amp;lt;Straße&amp;gt;, &amp;lt;Stadt&amp;gt;, &amp;lt;Bundesland&amp;gt; &amp;lt;PLZ&amp;gt;&lt;/code&gt; geschrieben. Häufig habe ich aber eher unerwartete Suchergebnisse bekommen, egal wie ich die Adresse eingegeben habe. Ich bin dann dazu übergegangen, nur noch einzelne Teile der Adresse einzugeben, z.B. “Vegas Paradise” für die Paradise Road in Las Vegas, was eigentlich ganz gut funktioniert hat.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Hotel-Buchungsbestätigungen und sonstige Dokumente
Wenn man, wie wir, eine größere Reise mit vielen Stops unternimmt, so hat man einige Dokumente, die man dabei haben sollte: Hotel-Buchungsbestätigungen, ESTA Formular, Reiseroute, Karte mit den verschiedenen Zeitzonen, Hinweise zur Straßenverkehrsordnung, etc.. Einige davon sollte man natürlich auch ausgedruckt bei sich haben, insbesondere die Hotel-Buchungsbestätigungen, damit man beim Check-In beweisen kann, dass der Fehler bei der Buchung beim Hotel und nicht bei einem selbst liegt (wieder einmal: so geschehen bei uns…). Bei vielen Dokumenten reicht aber auch eine digitale Version, die man auf dem Smartphone oder Tablet bei sich hat.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Für unsere Reise haben wir alle Dokumente in einem geteilten Ordner in meinem &lt;a href=&quot;https://owncloud.org/&quot;&gt;ownCloud&lt;/a&gt; Account gespeichert, welcher per &lt;a href=&quot;https://play.google.com/store/apps/details?id=dk.tacit.android.foldersync.lite&quot;&gt;FolderSync&lt;/a&gt; mit meinem Handy synchronisiert wurde. Somit kann man am Rechner einfach alles Wichtige in einen Ordner kopieren und es landet automatisch auf dem Smartphone. Wer keine eigene ownCloud Instanz hat, kann natürlich auch &lt;a href=&quot;https://www.dropbox.com/&quot;&gt;Dropbox&lt;/a&gt; oder &lt;a href=&quot;http://drive.google.com/&quot;&gt;Google Drive&lt;/a&gt; verwenden – oder natürlich ganz klassisch alle Dokumente manuell aufs Handy kopieren 😉&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Digitale Dokumentation
Natürlich möchte man auch in ein paar Jahren noch von einer solchen Reise schwärmen, so dass man auch aufzeichnen möchte, wo man alles gewesen ist. Ich für meinen Teil mache das einerseits über die vorab erstellte Reiseplanung, aber insbesondere über die Fotos, die ich gemacht habe. Unsere USA-Reise habe ich beispielsweise komplett per GPS getrackt – siehe hierzu auch meinen Artikel über einen &lt;a href=&quot;https://bit-insomnia.de/2015/03/27/privater-standortverlauf-ohne-google-facebook-co/&quot;&gt;privaten Standortverlauf&lt;/a&gt;. Der GPS Track lässt sich dann zu Hause benutzen, um alle Fotos zu geotaggen. Im Endeffekt hat man so einen vollständigen Standortverlauf und kann seine Bilder nicht zur zeitlich, sondern auch nach Aufnahmeort durchsuchen bzw. nachvollziehen, wo ein Bild gemacht wurde.&lt;/p&gt;

&lt;figure class=&quot;half &quot;&gt;
  
    
      &lt;a href=&quot;/assets/images/digitaler-urlaub/GpsMaster_USA_Reise.jpg&quot; title=&quot;GpsMaster&quot;&gt;
          &lt;img src=&quot;/assets/images/digitaler-urlaub/GpsMaster_USA_Reise.jpg&quot; alt=&quot;GpsMaster&quot; /&gt;
      &lt;/a&gt;
    
  
    
      &lt;a href=&quot;/assets/images/digitaler-urlaub/GPXViewer.png&quot; title=&quot;GPXViewer&quot;&gt;
          &lt;img src=&quot;/assets/images/digitaler-urlaub/GPXViewer.png&quot; alt=&quot;GPXViewer&quot; /&gt;
      &lt;/a&gt;
    
  
    
      &lt;a href=&quot;/assets/images/digitaler-urlaub/PhotoMap_Map_View.jpg&quot; title=&quot;PhotoMap - Karte mit Ansicht aller Fotos&quot;&gt;
          &lt;img src=&quot;/assets/images/digitaler-urlaub/PhotoMap_Map_View.jpg&quot; alt=&quot;PhotoMap - Karte mit Ansicht aller Fotos&quot; /&gt;
      &lt;/a&gt;
    
  
    
      &lt;a href=&quot;/assets/images/digitaler-urlaub/PhotoMap_Image_with_Map.jpg&quot; title=&quot;PhotoMap - Foto mit Standort auf Karte&quot;&gt;
          &lt;img src=&quot;/assets/images/digitaler-urlaub/PhotoMap_Image_with_Map.jpg&quot; alt=&quot;PhotoMap - Foto mit Standort auf Karte&quot; /&gt;
      &lt;/a&gt;
    
  
  
&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Wer seine GPS-Tracks ansehen möchte, dem kann ich auf dem PC &lt;a href=&quot;http://wiki.openstreetmap.org/wiki/GpsMaster&quot;&gt;GpsMaster&lt;/a&gt; und unterwegs auf dem Smartphone &lt;a href=&quot;https://play.google.com/store/apps/details?id=com.vecturagames.android.app.gpxviewer&quot;&gt;GPX Viewer&lt;/a&gt; empfehlen. Die geo-getaggten Bilder lassen sich auf dem PC recht gut mit &lt;a href=&quot;https://bit-insomnia.de/2015/03/27/fotos-anhand-des-eigenen-standortverlaufs-geotaggen/&quot;&gt;DigiKam&lt;/a&gt; ansehen. Wer seine Bilder auf einem Tablet präsentieren möchte, dem kann ich die App &lt;a href=&quot;https://play.google.com/store/apps/details?id=eu.bischofs.photomap&quot;&gt;PhotoMap&lt;/a&gt; empfehlen, welche alle Bilder sowohl in zeitlicher Reihenfolge darstellen kann, aber gleichzeitig auch den Aufnahmeort der Bilder auf einer Karte anzeigt; die App kann auch auf einer Karte alle Bilder darstellen, so dass man auch nur die Bilder eines bestimmten Orts anzeigen lassen kann.&lt;/p&gt;</content><author><name>Andreas Tetzner</name><email>info@bit-insomnia.de</email></author><category term="IT" /><summary type="html">Vor Kurzem habe ich einen längeren Urlaub in den USA gemacht. Logischerweise fliegt man dort nicht nur hin, um sich an den Strand zu legen, sondern will etwas von Land und Leute sehen. Insbesondere in den USA muss man hierfür aber längere Strecken auf sich nehmen, um alles zu sehen. Ich sage nur: 22 Tage, 5800 gefahrene Kilometer, 12 Hotels und eine nicht zu kleine Menge Sehenswürdigkeiten. Wie man eine solche Reise planen und dann seine Planung auch noch effektiv vor Ort nutzen kann, möchte ich hier vorstellen.</summary></entry><entry><title type="html">Erfahrungsbericht: Sony RX-100 mit Hydronalin Unterwassergehäuse</title><link href="https://bit-insomnia.de/sony-rx100-mit-hydronalin-unterwassergehaeuse/" rel="alternate" type="text/html" title="Erfahrungsbericht: Sony RX-100 mit Hydronalin Unterwassergehäuse" /><published>2015-03-20T21:00:00+01:00</published><updated>2015-03-20T21:00:00+01:00</updated><id>https://bit-insomnia.de/sony-rx100-mit-hydronalin-unterwassergehaeuse</id><content type="html" xml:base="https://bit-insomnia.de/sony-rx100-mit-hydronalin-unterwassergehaeuse/">&lt;p&gt;In einem meiner letzten Beiträge hier habe ich ein paar Bilder von unserem letzten Urlaub in Hurghada (Ägypten) gezeigt. Da Ägypten ja bekannt für seine guten Tauch-Spots und die dortige Vielfalt an Fischen ist, habe ich quasi direkt nach dem Buchen der Reise damit angefangen, eine Kamera fürs Tauchen zu suchen. Schlussendlich habe ich mich für die Sony RX-100 zusammen mit dem Hydronalin MPK-RX100 PRO Unterwassergehäuse entschieden.&lt;/p&gt;

&lt;h2 id=&quot;die-kamera&quot;&gt;Die Kamera&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Zu Beginn meiner Suche habe ich erstmal auf verschiedenen Shopping-Seiten nach Unterwasserkameras gesucht. Hier findet man aber nur Mittelklasse-Kameras, die meist bis etwa 12m wasserdicht sind und damit mehr als Stand- und Schnorchel-Kamera taugen, jedoch nicht zum Sporttauchen. Im anderen Extrem findet man dann (Semi-)Professionelle DSLR-Kameras, bei denen allein schon ein passendes Gehäuse mehr gekostet hätte, als der komplette Urlaub für zwei Personen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Schließlich bin ich dazu übergegangen, in Foren und bei Google nach Erfahrungsberichten und Empfehlungen zu suchen. Kameras von Canon waren hier immer hoch im Kurs, da Canon wohl für die meisten seiner Kompaktkameras selbst ein passendes Unterwassergehäuse anbietet und die Kameras außerdem einen speziellen Unterwassermodus integriert haben. Je tiefer man taucht, umso mehr wird der langwellige Anteil des Lichts durch das Wasser gefiltert, so dass schon bei geringen Tauchtiefen der Rot-Anteil im Licht verschwunden ist, was das Bild blaustichig und flau erscheinen lässt. Der spezielle Unterwassermodus der Canon-Kameras versprach an dieser Stelle Abhilfe zu schaffen, so dass man direkt die Ergebnisse auf der Kamera betrachten kann. Im Endeffekt handelt es sich aber hierbei vermutlich auch nur um einen optimierten Weißabgleich und ein paar andere digitale Tricks, welche man aber am PC auch selbst hin bekommt. Wer sich für die Problematik des unter Wasser gefilterten Lichts weiter interessiert, findet bei Wikipedia eine recht gute &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Sichtweite_unter_Wasser#Licht_im_Wasser&quot;&gt;Erklärung zur Sicht unter Wasser&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ein weiterer, wichtiger Aspekt bei meiner Suche war auch, dass außer der Farb-Filterung durch das Wasser mit zunehmender Tiefe einfach weniger Licht vorhanden ist, das man noch zum Fotografieren benutzen kann. Im Gegensatz zu einem passenden Weißabgleich kann man dies jedoch nicht einfach und sauber digital Kompensieren, sondern hier kommt es wirklich auf die Hardware an.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ein &lt;a href=&quot;http://photogeen.com/&quot;&gt;befreundeter Fotograf&lt;/a&gt; empfahl mir dann die Sony RX-100: Als einer der wenigen Kompaktkameras verbaut Sony in der RX-100 einen 1″ großen Sensor, der somit ein gutes Stück größer als die Sensoren der meisten Kompaktkameras ist. Ich hatte mich damals für die erste Version der RX-100 entschieden (MK1), da für mich die Verbesserung der Bildqualität (auf was es mir effektiv an kam) im Vergleich zur MK2 oder MK3 es nicht wert war, über 100€ mehr zu investieren. Die weiteren technischen Details der Kamera könnt ihr auf der &lt;a href=&quot;http://www.sony.de/electronics/cyber-shot-kompaktkameras/dsc-rx100&quot;&gt;Sony Homepage&lt;/a&gt; oder bei diversen Preisvergleichsseiten nachlesen.&lt;/p&gt;

&lt;h2 id=&quot;das-gehäuse&quot;&gt;Das Gehäuse&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Nun zum interessanten Teil – dem Unterwassergehäuse MPK-RX100 PRO von Hydronalin. Hierbei habe ich zugegebenermaßen das günstigste Gehäuse gewählt, das aber laut Rezensionen und meinen Erfahrungen nach sehr gute Dienste leistet und darüber hinaus mit 40m maximaler Tauchtiefe bis an die Grenze des normalen Sporttauchens die Kamera schützt. Das Gehäuse passt für die Sony RX-100 MK1 und MK2 , jedoch laut Herstellerangaben nicht für die MK3. Innerhalb des Gehäuses wird die Kamera mit vier Gummi-Stücken fest gehalten, so dass man keine Kratzer an der Kamera befürchten muss.&lt;/p&gt;

&lt;figure class=&quot;half &quot;&gt;
  
    
      &lt;a href=&quot;/assets/images/sony-rx100-uw/Sony-RX100_Hydronalin-MPK-RX100-PRO_6.jpg&quot; title=&quot;Hydronalin MPK-RX100 PRO Unterwassergehäuse&quot;&gt;
          &lt;img src=&quot;/assets/images/sony-rx100-uw/Sony-RX100_Hydronalin-MPK-RX100-PRO_6.jpg&quot; alt=&quot;Hydronalin MPK-RX100 PRO Unterwassergehäuse&quot; /&gt;
      &lt;/a&gt;
    
  
    
      &lt;a href=&quot;/assets/images/sony-rx100-uw/Sony-RX100_Hydronalin-MPK-RX100-PRO_8.jpg&quot; title=&quot;Geöffnetes Hydronalin MPK-RX100 PRO Unterwassergehäuse&quot;&gt;
          &lt;img src=&quot;/assets/images/sony-rx100-uw/Sony-RX100_Hydronalin-MPK-RX100-PRO_8.jpg&quot; alt=&quot;Geöffnetes Hydronalin MPK-RX100 PRO Unterwassergehäuse&quot; /&gt;
      &lt;/a&gt;
    
  
  
&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Im Vergleich zu anderen Gehäusen, sind fast alle Knöpfe und Räder der Kamera auch im Gehäuse erreichbar, lediglich das Drehen des Vier-Wege Buttons auf der Rückseite ist mit dem Gehäuse nicht möglich. Sofern man aber nicht unbedingt Zeit und Blende gleichzeitig manuell regeln möchte, ist dies nicht tragisch: Im Zeitautomatik- oder Blendenautomatik-Modus der Kamera kann man die Blende bzw. Zeit auch über den Objektivring einstellen, welcher auch im Gehäuse bedienbar ist. Der Objektivring wird dabei durch eine Gummi-Walze gedreht; zumindest bei meinem Gehäuse dreht diese jedoch gern einmal durch, so dass man an dem sowieso schon recht kleinen und fummeligen Einstellrad noch weiter drehen muss als sowieso schon notwendig, um die gewünschte Einstellung zu erzielen. Vermutlich liegt das daran, dass die Kamera zur Seite hin im Gehäuse nicht fest genug abgestützt wird und beim Drehen deshalb nicht genügend Druck auf den Objektivring aufgebaut werden kann.&lt;/p&gt;

&lt;figure class=&quot;half &quot;&gt;
  
    
      &lt;a href=&quot;/assets/images/sony-rx100-uw/Sony-RX100_Hydronalin-MPK-RX100-PRO_2.jpg&quot; title=&quot;Anschlüsse für Lichtleiterkabel für Slave-Blitze, sowie Bedienrad für den Objektivring am Hydronalin MPK-RX100 PRO Unterwassergehäuse&quot;&gt;
          &lt;img src=&quot;/assets/images/sony-rx100-uw/Sony-RX100_Hydronalin-MPK-RX100-PRO_2.jpg&quot; alt=&quot;Anschlüsse für Lichtleiterkabel für Slave-Blitze, sowie Bedienrad für den Objektivring am Hydronalin MPK-RX100 PRO Unterwassergehäuse&quot; /&gt;
      &lt;/a&gt;
    
  
    
      &lt;a href=&quot;/assets/images/sony-rx100-uw/Sony-RX100_Hydronalin-MPK-RX100-PRO_5.jpg&quot; title=&quot;Bedienelemente des Hydronalin MPK-RX100 PRO Unterwassergehäuse&quot;&gt;
          &lt;img src=&quot;/assets/images/sony-rx100-uw/Sony-RX100_Hydronalin-MPK-RX100-PRO_5.jpg&quot; alt=&quot;Bedienelemente des Hydronalin MPK-RX100 PRO Unterwassergehäuse&quot; /&gt;
      &lt;/a&gt;
    
  
  
&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Das Modus-Wahlrad kann über eine ähnliche Gummi-Walze bedient werden; dieses funktioniert jedoch tadellos, da durch das Zuklappen des Gehäuses die Walze mit entsprechendem Druck auf dem Wahlrad aufliegt. Der Zoom-Hebel der Kamera liegt innerhalb des Gehäuses in einem Kunststoff-Hebel mit passenden Nasen zu den Seiten hin, so dass zoomen ohne Probleme funktioniert. Alle anderen Knöpfe und das Vier-Wege Kreuz sind über einzelne Knöpfe nach außen ausgeführt und können normal bedient werden.&lt;/p&gt;

&lt;figure class=&quot;half &quot;&gt;
  
    
      &lt;a href=&quot;/assets/images/sony-rx100-uw/Sony-RX100_Hydronalin-MPK-RX100-PRO_4.jpg&quot; title=&quot;Bedienelemente im Innern des Hydronalin MPK-RX100 PRO Unterwassergehäuses&quot;&gt;
          &lt;img src=&quot;/assets/images/sony-rx100-uw/Sony-RX100_Hydronalin-MPK-RX100-PRO_4.jpg&quot; alt=&quot;Bedienelemente im Innern des Hydronalin MPK-RX100 PRO Unterwassergehäuses&quot; /&gt;
      &lt;/a&gt;
    
  
    
      &lt;a href=&quot;/assets/images/sony-rx100-uw/Sony-RX100_Hydronalin-MPK-RX100-PRO_3.jpg&quot; title=&quot;Auslöser und Zoomhebel des Hydronalin MPK-RX100 PRO Unterwassergehäuses&quot;&gt;
          &lt;img src=&quot;/assets/images/sony-rx100-uw/Sony-RX100_Hydronalin-MPK-RX100-PRO_3.jpg&quot; alt=&quot;Auslöser und Zoomhebel des Hydronalin MPK-RX100 PRO Unterwassergehäuses&quot; /&gt;
      &lt;/a&gt;
    
  
  
&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Für den Objektiv-Tubus wird eine recht stramm sitzende Objektiv-Kappe mitgeliefert, welche mit einem Band an der Kamera befestigt ist, so dass man sie nicht verlieren kann. Den Blitz kann man innerhalb des Gehäuses auch benutzen, jedoch kann dieser im Gehäuse nicht voll ausfahren, was aber nicht weiter stört. Für den Blitz hat das Gehäuse noch einen Diffusor eingebaut, der u.A. verhindern soll, dass Sediment im Wasser das Blitzlicht zu stark reflektiert und dann als helle Punkte im Bild sichtbar ist. Hinter dem Diffusor finden sich auch passende Anschlüsse, um einen Slave-Blitz mit einem Lichtleiterkabel zu betreiben. Für weiteres Zubehör findet sich auf der Oberseite des Gehäuses ein Blitzschuh und auf der Unterseite ein 1/4″ Stativgewinde. Wer möchte kann sich auch einen passenden Farbfilter kaufen und vorne in den Objektiv-Tubus einschrauben, um die genannten Probleme mit dem fehlenden Rot-Anteil im Licht auszugleichen.&lt;/p&gt;

&lt;figure class=&quot;half &quot;&gt;
  
    
      &lt;a href=&quot;/assets/images/sony-rx100-uw/Sony-RX100_Hydronalin-MPK-RX100-PRO_7.jpg&quot; title=&quot;Hydronalin MPK-RX100 PRO Unterwassergehäuse mit Sony RX-100&quot;&gt;
          &lt;img src=&quot;/assets/images/sony-rx100-uw/Sony-RX100_Hydronalin-MPK-RX100-PRO_7.jpg&quot; alt=&quot;Hydronalin MPK-RX100 PRO Unterwassergehäuse mit Sony RX-100&quot; /&gt;
      &lt;/a&gt;
    
  
    
      &lt;a href=&quot;/assets/images/sony-rx100-uw/Sony-RX100_Hydronalin-MPK-RX100-PRO_1.jpg&quot; title=&quot;Beim Hydronalin MPK-RX100 PRO Unterwassergehäuse mitgeliefertes Zubehör&quot;&gt;
          &lt;img src=&quot;/assets/images/sony-rx100-uw/Sony-RX100_Hydronalin-MPK-RX100-PRO_1.jpg&quot; alt=&quot;Beim Hydronalin MPK-RX100 PRO Unterwassergehäuse mitgeliefertes Zubehör&quot; /&gt;
      &lt;/a&gt;
    
  
  
&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Das Gehäuse wird in einem recht dünnen aber weichem Säckchen geliefert, welches im Reisekoffer zumindest einen kleinen Schutz bietet. Außerdem wird noch ein zusätzlicher O-Ring, ein Microfaster Reinigungstuch und ein Band mitgeliefert, mit dem man sich die Kamera incl. Gehäuse um den Hals hängen kann.&lt;/p&gt;

&lt;h2 id=&quot;meine-erfahrungen&quot;&gt;Meine Erfahrungen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Mit dem Unterwassergehäuse bin ich sehr zufrieden: Es ist robust und gut verarbeitet und vermittelt einen wertigen Eindruck. Durch den Blitzschuh. das Stativgewinde und die Anschlüsse für Lichtleiterkabel für externe Slave-Blitze kann man sich auch im Nachhinein noch Zubehör dazu kaufen, wenn man tiefer in die Materie einsteigen möchte. Besonders geschickt finde ich auch, dass man noch Farbfilter in den Objektivtubus einschrauben kann. Die Bedienelemente sind für die Kamera optimal und auch unter Wasser gut zu bedienen. Ausnahme stellt hier das genannte Rad für den Objektivring dar, was ich aber auch gleich wieder relativieren muss: Ich bin zwar nur Amateur-Taucher und Amateur-Fotograf, jedoch würde ich sagen, dass man unter Wasser eigentlich weder Zeit, noch Geduld, noch Luft hat, um ewig lange an der Kamera herum zu stellen, um das perfekte Bild zu machen. Aus meiner Erfahrung hat man – insbesondere wenn man in einer Gruppe unterwegs ist – nur die Zeit für Point-and-Shoot. Mit viel Glück will man vielleicht mal die Blende einstellen, aber bei der überwiegenden Zahl der Bilder will mal vermutlich einfach etwas Knipsen. Dementsprechend reicht der Automatik-Modus mit vorab angepasstem Weißabgleich und ein Wenig Zoomen meist vollkommen aus. Bezüglich des Zooms sei an dieser Stelle noch erwähnt, dass das Wasser einen vergrößernden Effekt hat, so dass man unter Wasser mit der Kamera effektiv eine größere Brennweite hat, als über Wasser.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Kurz erwähnt sei auch, dass das Band, mit dem die Objektivkappe an der Kamera vor Verlust gesichert ist, relativ lang ist und mir deshalb einige Male das Band oder die Objektivkappe selbst ins Bild geschwommen sind. Eine einfache und effektive Lösung ist, die Objektivkappe vor dem Tauchgang vom Objektivtubus abzunehmen und durch die Handschlaufe zu stecken. Dadurch kann sie eigentlich nie irgendwo hin kommen, wo sie stören könnte.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Leider hatte ich keine Zeit, mich ordentlich mit der Materie zu befassen, so dass ich einige (Anfänger-)Fehler beim Fotografieren gemacht habe. Beispielsweise bin ich davon ausgegangen, dass es am Besten ist, ständig mit Blitz zu fotografieren, da man ja sowieso wenig Licht hat und das Bisschen Licht, das man hat, auch noch verfälscht ist. Meistens war ich von dem fotografierten Objekt jedoch so weit weg, dass der integrierte Mini-Blitz gar nicht bis zum Objekt gereicht hat. In den Fällen, in denen ich nahe genug dran war, hatte ich dann aber einen Effekt, der mich beim Nachbearbeiten viel Zeit gekostet hat: Die Stellen im Bild, die durch den Blitz aufgehellt wurden (also meistens die Bildmitte oder Objekte, die nahe waren), bekamen durch den Blitz Licht mit allen Farben ab, die weiter weg gelegenen Objekte jedoch nur das gefilterte Umgebungslicht. Beim Nachbearbeiten konnte ich mich dann entscheiden, entweder einen passenden Weißabgleich für die Mitte oder für die Ränder des Bildes einzustellen – einen akzeptable Mittelweg gab es meist leider nicht. Dementsprechend musste ich dann bei vielen Bildern manuelle Farbkorrekturen durchführen, weil zu den Rändern dann ein roter oder pinker Farbverlauf zu sehen war. Insofern würde ich beim nächsten Tauchgang den integrierten Blitz nicht nochmal verwenden sondern entweder ohne Blitz fotografieren oder mir noch einen speziellen Unterwasserblitz kaufen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Besonders gut finde ich auch, dass man die Sony RX-100 ganz unabhängig vom Gehäuse auch als ganz normale Kompaktkamera benutzen kann. Dementsprechend muss man jetzt nicht einige hundert Euro für eine spezielle Unterwasserkamera investieren, die dann aber 95% der Zeit im Schrank liegt, um auf den nächsten Tauchgang zu warten. Zumindest bei der RX-100 MK1 finde ich jedoch das Bildrauschen in den RAW-Bildern bereits bei ISO 200 schon sichtbar. Die kamerainterne Nachbearbeitung reduziert das Bildrauschen in den JPEGs zwar, jedoch sind JPEGs für die Unterwasserfotografie leider wenig geeignet, da man bei diesen bei der Nachbearbeitung am PC insbesondere beim Weißabgleich einfach zu wenig Möglichkeiten hat und eigentlich zwingend in RAW fotografieren muss. Glücklicherweise gibt es Programme wie &lt;a href=&quot;http://www.darktable.org/&quot;&gt;Darktable&lt;/a&gt; oder &lt;a href=&quot;http://rawtherapee.com/&quot;&gt;RawTherapee&lt;/a&gt; mit recht ausgefeilten Algorithmen, um das Rauschen wieder herauszurechnen.&lt;/p&gt;

&lt;h2 id=&quot;zusammenfassung&quot;&gt;Zusammenfassung&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Insgesamt bin ich mit der RX-100 zusammen mit dem Hydronalin Gehäuse als Unterwasserkamera sehr zufrieden und würde die Kombination so auch wieder kaufen. Etwas mehr Einarbeitung und Erfahrung hätten mir beim Nachbearbeiten der Bilder vermutlich einiges an Zeit gespart – aber jeder Fängt mal klein an 😉&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Abschließend sei noch erwähnt, dass Canon mittlerweile nachgezogen hat und mit der &lt;a href=&quot;http://www.canon.de/for_home/product_finder/cameras/digital_camera/powershot/powershot_g7_x/index.html&quot;&gt;PowerShot G7 X&lt;/a&gt; ebenfalls eine Kompaktkamera mit 1″ großem Sensor anbietet. Hätte es zu der Zeit, zu der ich die RX-100 gekauft habe, diese Kamera schon zu einem vergleichbaren Preis gegeben, hätte ich dieser eventuell aufgrund der besseren Unterstützung für Unterwasseraufnahmen den Vorzug gegeben. Da sich die Frage für mich aber nicht mehr stellt und ich keine weiteren Infos zu der G7 X habe, soll das nur eine Anregung sein, die Kamera bei einer Kaufentscheidung vielleicht mit einzubeziehen.&lt;/p&gt;

&lt;h2 id=&quot;nachtrag-2015-06-13&quot;&gt;Nachtrag 2015-06-13&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Hier noch eine Rückfrage eines Lesers, welche ich per Mail beantwortet habe:&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ist der Monitor unter Wasser gut Sichtbar oder ist ein Blendschutz notwendig um  alles gut erkennen zu können?
Ich kann mich eigentlich nicht dran erinnern, dass ich etwas auf dem Display nicht sehen konnte, weil die Umgebung zu hell war. Einen Blendschutz brauche ich zumindest nicht.
Wenn man jedoch aus einem spitzeren Winkel auf das Display schaut, beispielsweise wenn man die Kamera nicht direkt vor sich sondern eher unter sich hält, kann man das Display auch nur noch teilweise erkennen. Das liegt aber daran, dass die Brechung des Plastik-Gehäuses einem hier einen Strich durch die Rechnung macht. Das hängt vermutlich auch damit zusammen, dass das Display ca. 1cm vom Gehäuse entfernt ist. Dieses Problem werden aber vermutlich die meisten anderen, ähnlichen Gehäuse haben und ich wüsste akkut auch nicht, wie man das verhindern könnte… Effektiv fällt das aber wenig ins Gewicht und tritt auch nicht häufig auf, so dass ich das als vernachlässigbar ansehe.&lt;/p&gt;</content><author><name>Andreas Tetzner</name><email>info@bit-insomnia.de</email></author><category term="Drone" /><category term="Linux" /><summary type="html">In einem meiner letzten Beiträge hier habe ich ein paar Bilder von unserem letzten Urlaub in Hurghada (Ägypten) gezeigt. Da Ägypten ja bekannt für seine guten Tauch-Spots und die dortige Vielfalt an Fischen ist, habe ich quasi direkt nach dem Buchen der Reise damit angefangen, eine Kamera fürs Tauchen zu suchen. Schlussendlich habe ich mich für die Sony RX-100 zusammen mit dem Hydronalin MPK-RX100 PRO Unterwassergehäuse entschieden.</summary></entry></feed>